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Schupfnudeln sind eine traditionelle süddeutsche Beilage aus Kartoffelteig und findet sich vor allem in der badischen, schwäbischen (dort auch Bubespitzle genannt) und altbayerischen (dort unter der Bezeichnung Fingernudeln sowie auch scherzhaft "Drahdiwixpfeiferl" Küche. Im Odenwald sind sie als Krautnudeln bekannt. In einigen fränkischen Regionen als "Bauchstecherle". In Österreich werden diese Nudeln süß als Mohnnudeln serviert.

Schon vor der Einführung der Kartoffel im 17. Jahrhundert gab es Schupfnudeln. Sie waren eine alte Landsknechts-Speise und wurden zuerst aus normalem Mehl hergestellt, daher auch der Name Schupfnudel. Als die Kartoffel bei uns Verbreitung fand, wurde sie in traditionelle Gerichte integriert, es entstand das, was wir heute unter Schupfnudeln verstehen.

Zu unterscheiden ist zwischen oberschwäbischen und "normalen" Schupfnudeln, oberschwäbische Schupfnudeln sind länger und dünner als "normale" und bestehen aus 70% Weizenmehl, dadurch erhalten sie eine festere und zähere Konsistenz. Sie werden in der Regel zur Zubereitung mit Kraut (siehe unten) verwendet, da die Weinsäure sie nicht so schnell zersetzt.

Sie bestehen aus am Vortag gekochten Salzkartoffeln, die mit Ei, zerlassener Butter, Mehl, Salz und Muskat zu einem Teig verarbeitet werden und anschließend zwei bis drei Minuten in Salzwasser garen. Sie sind dann bereits servierfertig, werden aber normalerweise noch in der Pfanne gebräunt.

Schupfnudeln können als Beilage (anstatt Teigwaren oder Kartoffeln) zu einem Fleischgericht, oder aber auch als eigenes Gericht gegessen werden.

Schupfnudeln, die in einer Pfanne zusammen mit Sauerkraut und fein gewürfelten geräuchertem Speck gebraten werden, werden häufig auf badischen und schwäbischen Weinfesten serviert.

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